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Projekttage Juli 2018 - Premiere am Kepler

 

Vor zwei Jahren kam die Idee auf, nun wurden sie endlich realisiert! Die Projekttage bieten Schülerinnen und Schülern (SuS) die Gelegenheit, in kleinen Gruppen individuellen Interessen nachzugehen. Die Projekte reichen von Nähprojekten über ein Harry-Potter-Projekt bis hin zum Sprachenlernen und Ringen.

 

Seit Mitte November organisierte eine kleine Gruppe von SuS dieses sehr aufwendige Vorhaben, das von Schülerinnen und Schülern (SuS), Lehrerinnen und Lehrern (LuL) und Eltern geplant und von allen drei Gruppen auch durchgeführt wurde. In manchen Fällen wurden die Projekte noch von externen Experten unterstützt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden 78 Projekte angeboten, von denen rund 70 letztlich zustande kamen.

Zur Kerngruppe der Organisatoren, die sich wöchentlich zusammengefunden haben, gehören Melina Lange, Lea Städtler, Eva Veeser, Isabel Retter, Mira Westermann und Moritz Wagner, mitgewirkt bei den LuL haben u.a. Frau Loescher und Herr Dopfer.

 

Die Projekte sind sehr verschieden - und das sowohl inhaltlich, als auch methodisch. Im Folgenden wird nur eine kleine Auswahl genauer vorgestellt.

 

Der erste Workshop führte uns in die Welt des Strafrechts. Hier saßen die SuS in einer Kleingruppe mit dem Projektleiter zusammen und unterhielten sich über die Grundsätze des Strafrechts. Der Theorieteil kam uns eher unterrichtsähnlich vor, wurde aber durch Anekdoten aufgelockert. Dabei ging es nicht nur um die klassischen Themen (z.B. den Ablauf), sondern auch um eher ungewöhnliche Themen wie die Emotionalität bei einem Gerichtsverfahren - sowohl von Strafverteidigern als auch von Angeklagten und deren Angehörigen. Um das Projekt abzurunden wurden exemplarisch Fälle aus der Praxis besprochen.

 

Nach dem Gerichtssaal landeten wir in einem Klassenraum in Hogwarts. Der erste Eindruck war Chaos, jedoch offenbar sehr gut organisiertes Chaos. Mehrere SuS - im Herzen definitiv keine Muggel - boten das Projekt an und hatten sich kreative Ideen rund um die Zauberschule ausgedacht. Originale Hogwartsbriefe für über 30 angehende Zauberer, Schuluniformen der Schule und passende individuelle Zauberstäbe - ohne die kein Zauberer auskommen kann… Am nächsten Tag gipfelte die Hogwarts-Erfahrung in einem spannenden Quidditch-Turnier.

 

Auch beim Upcycling herrschte reges Treiben, obwohl hier der Altersdurchschnitt höher lag als beim Harry-Potter-Projekt. Frei nach dem Motto “aus Alt mach Neu”, stellten die teilweise völlig unerfahrenen Näherinnen Handytaschen, Schlüsselanhänger und Umhängetaschen her. So wurde uns als erstes Schokolade angeboten, um die leere Verpackung für ein Mäppchen umfunktionieren zu können - ein Zeichen gegen unsere Wegwerfgesellschaft. Nebenbei lernen die Schülerinnen das Nähen, was in unserer Generation keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

 

Doch nicht alle Projekte liefen so reibungslos ab. Eine der zentralen Schwierigkeiten war die hohe Fehlquote. Denn einige LuL waren erkrankt, auch SuS erschienen oft nicht zu denen ihnen zugeteilten Projekten. Deshalb waren einige Gruppen eingeschränkt, einige Projekte konnten nicht stattfinden. Das lag möglicherweise auch daran, dass die Zuteilung schwierig war, weil einige Projekte viel stärker nachgefragt waren als andere. Daher konnten viele SuS nicht an einem ihrer drei Wunschprojekte teilnehmen.

Auch der Zeitpunkt war problematisch, da LuL durch Klassen- bzw. Studienfahrten und vorgeschobene Notenkonferenzen stark strapaziert waren und dadurch bei einigen die Motivation, Kraft und Zeit für die Planung der Projekte fehlten.

Dennoch fanden gerade die jüngeren SuS die zwei Tage gleichzeitig entspannter und spannender als Unterricht. Durch die Vielfalt an angebotenen Projekten konnten SuS ihren individuellen Interessen nachgehen. Sie lernten Inhalte und Kompetenzen, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten bzw. für die sonst im schulischen Alltag wenig Raum ist, und konnten so ihren Horizont erweitern.

 

Im Großen und Ganzen sind die Projekttage in einigen Bereichen noch zu optimieren. Trotzdem gilt: Ein so großes Projekt in so kurzer Zeit auf die Beine zu stellen, erfordert einiges an Zeit, Kraft und Engagement.
Vielen Dank dafür an alle, die diese zwei Tage möglich gemacht haben!

 

 

Text von: Helena Vollbrecht, Carlotta Schüssler, Thalia Feuerbach und Ellen Woyciechowski

 

 

Abschließend eine bunte Zusammenstellung von O-Tönen von Beteiligten zur Premiere der Projekttage am Kepler-Gymnasium, 19./20. Juli 2018:

 

 

 

Bilder:

 

 

 

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